Interview mit Arkadi Jeghiazaryan:  „Augmented Reality ist eine schöne Schnittstelle zwischen den analogen Medien und der digitalen Welt.“

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Interview mit Arkadi Jeghiazaryan:  „Augmented Reality ist eine schöne Schnittstelle zwischen den analogen Medien und der digitalen Welt.“

(C) Oreste Schaller

Arkadi Jeghiazaryan kam als Flüchtling nach Österreich und gründete 2016 gemeinsam mit seinem Bruder das Unternehmen Amlogy. 2017 bringt Amlogy GmbH das Produkt „Areeka“ auf den Markt, eine interaktive AR App, welche Schulbücher zum Leben erweckt.

 

Wie kam es zur Gründung Ihres Unternehmens?

Gegründet haben wir unser Unternehmen, weil wir uns mit der Technologie AR und VR sehr stark auseinander gesetzt haben. Wir haben die Potenzialen gesehen und wollten hier etwas bewegen. Da ich selbst Erfahrungen machen durfte, mit Sprachmangeln den Lernstoff zu erlernen, wollte ich vor allem im Bildungssektor einen wichtigen Schritt mit Augmented Reality machen.

 

Was ist das besondere an Augmented Reality im Bildungssektor?

Augmented Reality ist eine schöne Schnittstelle zwischen den analogen Medien und der digitalen Welt. Damit schließen wir eine Brücke zwischen diesen 2 komplet fremden Welten und machen den Übergang so flüssig wie möglich.

Wichtig ist auch, dass wir mithilfe von AR die wichtigsten Lerntypen ansprechen. Das Lernen wird somit nachhaltig gestaltet ganz nach dem Motto: „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“.

Das Besondere an AR ist auch, dass wir keine Hardware benötigen um digitale Inhalte abzurufen. Wir benötigen nur unser Smartphone. Somit müssen die SchülerInnen nicht neue Tablets, Brillen oder sonst noch etwas anschaffen.

Wie kann Augmented Reality im Unternehmenskontext eingesetzt werden?

Unternehmen können AR einsetzen um ihre Brandawerness zu steigern. Gleichzeitig können sie anhand der Daten genau herausfinden, wo sich ihre Werbeanzeigen (Plakate, Flyer, etc.) besser vermarkten.

Ganz wichtig ist auch, dass Unternehmen mit Ihren Kunden in eine engere Beziehung treten können. Dadurch werden Emotionen geschaffen und die Verkaufszahlen gesteigert.

Mit Ihrer designten App haben Sie schon einige Preise gewonnen und wurden für Ihre Arbeit und Ihr Unternehmen ausgezeichnet. Was sind Ihre nächsten Pläne? Wo sehen Sie sich in den nächsten Jahren?

Mit Areeka haben wir die erste AR Bildungsapp, welche alle Schulbücher in einer App visualisiert, entworfen. Die nächsten Schritte sind, kleinen Verlagen die Möglichkeit zu geben ihre Bücher zu visualisieren. Dahinter steht der Gedanke, dass sich diese keine eigene App leisten können und wir sie so unterstützen möchten.

Wir bauen außerdem eine Datenbank an 3D Modellen auf. Damit nehmen wir den Verlagen eine weitere Hürde weg, 3D Inhalte effektiv zu verwenden.
Gleichzeitig möchten wir Pädagoginnen und Pädagogen den Zugang öffnen selbst AR zu erstellen.

In den nächsten Jahren wird man in jedem Buch / Lernheft / Comic Areeka verwenden um diese in einer anderen Dimension zu erleben.

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