Fazit der Projektleitung

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Fazit der Projektleitung

Mitten im Sommer will ich einen Blick zurück auf den 15. Juni werfen. Warum so spät? Kaum hatten wir die Veranstaltung erfolgreich geschafft, warteten auf uns Studierende noch jede Menge Abgaben zum Semesterende. Danach hieß es einmal durchschnaufen, und sich auf Beruf, Familie und auch ein bisschen Ferien konzentrieren.

Aber es ist vielleicht gar nicht schlecht, mit etwas Abstand zurück zu blicken. Und so möchte ich als Projektleiterin für die Veranstaltung hier noch mein persönliches Fazit mit euch teilen (und auf eine Veranstaltung hinweisen).

Es war für mich eine der spannendsten Aufgaben in diesem Semester. Nun komme ich aus dem Veranstaltungsbereich, bin also mit den organisatorischen Notwendigkeiten und Abläufen vertraut, aber es war doch viel Neues und Lehrreiches für mich dabei.

Wie organisieren 35 Menschen gemeinsam eine Veranstaltung, ohne das Chaos ausbricht?

In diesem Punkt bekamen wir Hilfestellung von Lektorinnen Seite. Unser Lehrgang wurde in ein Projektteam und mehrere kleine Inputteams eingeteilt. Das Projektteam war für die organisatorische Planung und Umsetzung zuständig. Die Inputteams gaben Vorschläge und Anregungen für verschiedene Bereiche (z.B. Workshop Formate, Marketing etc.) und lieferten so einen Ideen Pool, aus dem das Projektteam schöpfen konnte. 

Es ist unser aller Veranstaltung

Für eine erfolgreiche Veranstaltung war wichtig, dass der gesamte Jahrgang die Veranstaltung mitträgt. Ein Veranstaltungsthema, für das sich alle begeistern können, ist dafür ein wichtiger Grundstein. An der Themendiskussion und Auswahl haben alle aktiv teilgenommen. Auch bei anderen wichtigen Entscheidungen wie z.B. dem Logo, wurde der gesamte Jahrgang mit eingebunden. Platz dafür gab es in den Lehrveranstaltungen, wo bei jeder Einheit eine gewisse Zeit für Berichte des Projektteams reserviert waren. Um effizient zu bleiben, ist es im Gegensatz dazu aber ebenso wichtig, kleinere Entscheidungen im Projektteam abzuwickeln. Ich glaube, wir haben das Abwägen in diesem Punkt gut geschafft.

Das Thema

Ein zugkräftiges Thema ist wohl eines der wichtigsten Erfolgskriterien für eine gelungene Veranstaltung. Es ist uns gelungen ein Thema zu finden, dass in der österreichischen Wissensmanagement Community bisher noch wenig Beachtung gefunden hat. Leider konnten wir aus Zeitgründen nur oberflächlich in das Thema eintauchen. Viele von uns hätten sich noch mehr Inhalt gewünscht, was zu hoffen lässt, dass diese Veranstaltung vielleicht einmal wiederholt wird. 

Bewerbung

Effiziente Bewerbung war ein wichtiger Punkt, an dem der gesamte Jahrgang engagiert mitgewirkt hat. Der Aufwand darf dabei nicht unterschätzt werden. Die FH Burgenland und die GfWM Österreich haben uns in diesem Punkt tatkräftig unterstützt. 

Gestaltungsfreiheit

Ort, Datum und Zeit waren von Seiten der FH festgelegt. Ansonsten hatten wir aber großen Gestaltungsspielraum. Wir konnten – und mussten – Thema, Titel, Vortragende und Methoden frei wählen. Diese große Freiheit führte am Anfang zu Verunsicherung. Im Rückblick gesehen, hatten wir damit aber die Möglichkeit die Veranstaltung nach unseren Vorstellungen zu gestalten und die Motivation und das Engagement waren sicherlich größer, als wenn mehr vorgegeben gewesen wäre. 

Stärken einbringen

Jede und jeder Studierende konnte sich mit seinen persönlichen Stärken und Fähigkeiten einbringen und hat dies auch getan. Ich bin der Meinung, dieses Projekt hat uns nicht nur dabei geholfen neues Wissen über Wissenstransfermethoden bei Veranstaltungen zu gewinnen, sondern vor allem auch unsere persönlichen Stärken zu formen und aktiver nutzen zu können.

Zeitmanagement

Für die Planung des Veranstaltungstages selber war Zeitmanagement ein wesentlicher Faktor. Wir hatten für die Veranstaltung nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung und wollten einerseits „so viel als möglich hineinpacken“ und andererseits den TeilnehmerInnen genügend Zeit zum Austausch und Netzwerken geben. Es hat sich als positiv herausgestellt, dass wir genügend Zeit für die Netzwerkpausen eingeplant hatten. Die Keynote endete in einer angeregten Diskussion, mit der wir den Zeitplan schon etwas nach hinten schoben, dank großzügiger Pause aber fast pünktlich mit den Workshops weiter machen konnten. Auch die Workshops haben fast alle ihre Zeit überzogen. Hier war es wichtig flexibel zu sein, und auch die Bereitschaft zu haben den eigenen Zeitplan über den Haufen zu werfen. 

Inhalte

Leider habe ich von den Workshopinhalten nur durch die anderen TeilnehmerInnen etwas mitbekommen. Es freut mich aber, dass die Rückmeldungen durchwegs positiv waren, und auch die Workshopleiter die Veranstaltung als gewinnbringend erlebt haben. Ines Lindner lieferte mit ihrer Keynote eine gute und unterhaltsame Einleitung in das Thema. Was mir als inhaltliches Fazit ihres Vortrages besonders in Erinnerung geblieben ist, ist dass es mit Augmented Reality möglich wird Medienbrüche zu vermeiden. Während wir bisher 3D Objekte in 2D studieren mussten (als Abbildungen, Pläne etc.) wird es nun möglich diese in 3D darzustellen. Damit kann Lernen mit AR auf eine neue, realistischere und intuitivere Ebene gehoben werden. In diesem Sinne denke ich, dass wir mit Augmented Reality im Wissenstransfer noch am Anfang stehen, und da nicht viel spannendes auf uns zukommen wird. 

Veranstaltungshinweis:

Am 18. Oktober findet an der FH St. Pölten der Tag der Lehre zum Thema „Problembasiertes Lernen, Projektorientierung, forschendes Lernen & beyond“ statt. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unserer Lektorin Annette Hexelschneider in der DisQSpace Session „Von der Idee zu Lessons Learned – Problembasiertes Lernen für Wissenstransferkompetenz aus Lektorin- und Studierendensicht“ von diesem Projekt, den Herausforderungen und den Lessons Learned berichten zu können.

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